Guter Stress – böser Stress…

Guter Stress – böser Stress…
                                      … in der (inneren) Ruhe liegt die Kraft!

 

Innerhalb der Medizin gibt es unterschiedlichste Definitionen von „Stress“ und den verschiedenen Auslösern und Ursachen dazu, den sog. „Stressoren“.

 

Was also kann Stress sein?

Eine mögliche Definition sieht Stress als „Eine automatische Reaktion des gesamten Organismus auf alles das, was als Bedrohung oder Herausforderung gewertet wird.“

In unserer Praxis verstehen wir unter Stress „Jegliche Belastungssituation, die einen Menschen aus der Homöostase (Gleichgewicht) bringen kann.“

Dass heißt aus meiner Sicht, dass das Gefühl und das Ausmass von Stress viel mit mir selbst, mit der Person auf die die sog. Stressoren einwirken, zu tun hat.

©Trueffelpix-Fotollia.com
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Wie schnell, wie lange und wie umfassend sind z.B. meine „inneren Ressourcen“ in der Lage auf die einströmenden Reize und vermeintlichen Stressoren zu reagieren – wie ausbalanciert ist meine ganzheitliche Regulationsfähigkeit? Ist viel zu arbeiten immer gleichbedeutend mit Stress? Müssen Meinungsverschiedenheiten, alte Verletzungen oder eigene Wertvorstellungen mich automatisch belasten und stressen? Können mich körperliche Defizite schnell aus „meiner Mitte bringen“?

All das hat, wie oben angesprochen, aus meiner (auch ganz eigenen) Erfahrung viel damit zu tun, wie ich selber die Situation, bewerte, wahrnehme und wie ich mit damit umgehen kann. Kann ich meine eigenen Kompetenzen und Möglichkeiten passend einschätzen? Vertraue ich mir selbst, meinem Körper, meiner psychischen und geistigen Kraft? Folge ich meiner Intuition? Hole ich mir bei Bedarf die passende Hilfe? Kann ich diese auch annehmen? Wie „gut“ versorge ich mich selbst?

 

Unsere „Stressoren“ – Ursache oder Auslöser?

Was war zuerst da – erst der Streit und dann die Kopfschmerzen? Oder vorher doch vielleicht schon länger die toxische Belastung der Leber, da Enzyme und andere Nährstoffe zur optimalen Entgiftungsfunktion fehlen und uns deshalb „die Galle hochkommt“? Vielleicht auch frühe Prägungen aus der Kindheit?

Beim Erkennen und Verändern der verschiedenen Stressoren kann es aus meiner Erfahrung durchaus hilfreich und sehr wichtig sein zu erkennen, wo eventuell (tiefere / länger bestehende) Ursachen vorhanden sind auf deren Grundlage bestimmte Auslöser zu verschiedensten Symptomen, Beschwerden, Verletzungen, Wutgefühlen, Angst uvm. führen können.

 

Mögliche ursächliche / auslösende Stressoren können erfahrungsmäß z.B. sein

  • Physikalisch: Lärm, Kälte, Hitze, Flüssigkeitsmangel
  • Chemisch: Toxische Metalle, Pestizide, Abgase, Chemikalien aller Art, Plastik/Kunststoffe uvm.
  • Allergien aller Art, Nahrungsmittelintoleranzen (z.B. Histamin, Fruktose, Laktose, Gluten…)
  • Mangel an: Mikro- / Makronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, sek. Pflanzenstoffe uvm.), guter Ernährung, Schlaf, Bewegung, Sauerstoff / frischer Luft
  • Chronisch(e): Infekte / Entzündungen / Schmerzen
  • Psycho-Sozial: z.B. Tod, Scheidung/Trennung, Partnerschaft, Familie, Kinder, Sexualität, Beruf,
    Geld, Wohnungswechsel, Erfolge/Misserfolge, Zeit-/Leistungsdruck, Über-/Unterforderung

 

Also dann,

bleiben oder werden Sie entspannt(er) – 

es „lohnt“ sich !